Meine Bücher
Geschichten, Erfahrungen und Gedanken über Hunde
Meine Bücher sind aus dem echten Leben mit Hunden, aus meiner Arbeit bei Fortuna Hundepsychologie und aus Begegnungen entstanden, die mich nachhaltig verändert haben. Jedes Buch hat einen eigenen Schwerpunkt – doch alle verbindet der ehrliche Blick auf Verantwortung, Vertrauen und das Zusammenleben mit Hunden.
Eine leise Geschichte über Anpassung, Nervensystem und Freiheit
Gittie – Mein Herz war nie an der Kette
Es gibt Hunde, die laut sind. Und es gibt Hunde, die still sind.
Gittie war eine von denen, die man leicht übersehen hätte.
Sie lebte an einer Kette. Ohne große Worte. Ohne sichtbaren Widerstand. Ohne das, was Menschen oft als „Problemverhalten“ bezeichnen.
Und genau deshalb wurde lange nicht gesehen, was wirklich in ihr vorging.
Dieses Buch erzählt ihre Geschichte. Nicht als dramatische Rettungsgeschichte. Nicht als Heldenerzählung. Sondern als leise, ehrliche Annäherung an das, was Hunde wirklich erleben.
Aus Gitties Perspektive – ruhig, klar und körperlich – entsteht ein Bild von Anpassung, das oft missverstanden wird. Denn ein Hund, der nicht kämpft, ist nicht automatisch in Ordnung. Und ein Hund, der funktioniert, hat nicht zwangsläufig gelernt zu leben.
Ergänzt wird ihre Geschichte durch verständliche Einblicke in die Verhaltensbiologie und Neurobiologie von Hunden. Was passiert im Nervensystem, wenn ein Hund über lange Zeit keine Kontrolle hat? Warum ist „brav“ nicht immer ein gutes Zeichen? Und weshalb bedeutet Rettung nicht automatisch Entspannung?
Dass Anpassung kein Einverständnis ist.
Dass Unauffälligkeit keine Stabilität beweist.
Und dass ein Wesen mehr ist als das, was es erlebt hat.
Und dann ist da noch etwas anderes.
Ein Hund, der rennt. Der lacht. Der mit Karacho durch jede Pfütze geht, als hätte er gerade beschlossen, dass das Leben ihm gehört.
Gittie war kein gebrochener Hund. Sie war ein Hund, der gewartet hat.
Bis jemand ihr einen Ort gab, an dem sie wieder anfangen durfte zu leben.
Dieses Buch ist für Menschen, die Hunde wirklich verstehen wollen. Und für alle, die glauben, dass ein Herz sich nicht anbinden lässt.
Tierschutzhunde verstehen
Warum mein Tierschutzhund nicht dankbar ist
Ein Tierschutzhund schuldet uns keine Dankbarkeit. Er bringt nicht nur eine neue Chance, sondern auch seine Erfahrungen, Ängste, Strategien und Grenzen mit.
Viele Menschen nehmen einen Tierschutzhund auf und wünschen sich, dass er erkennt, wie gut er es nun hat. Doch Hunde denken nicht in menschlichen Kategorien wie Rettung, Dankbarkeit oder Schuld. Sicherheit entsteht nicht durch gute Absichten allein.
Dieses Buch erklärt, warum Vertrauen Zeit braucht, weshalb Liebe nicht automatisch Angst auflöst und warum Management, Struktur und realistische Erwartungen kein Zeichen mangelnder Zuneigung sind.
Erwartungen
Warum menschliche Vorstellungen Hunde zusätzlich belasten können.
Vertrauen
Weshalb Vertrauen nicht eingefordert, sondern aufgebaut wird.
Realität
Warum Herkunft, Nervensystem und Lernerfahrungen entscheidend sind.
Ein Buch aus meiner Arbeit
Liebe ohne Verantwortung ist Überforderung
Kein klassischer Ratgeber, sondern eine ehrliche Auseinandersetzung mit Hundehaltung, Verantwortung und den Folgen gut gemeinter, aber strukturfreier Entscheidungen.
Dieses Buch ist aus Beobachtungen, Zweifeln und Situationen entstanden, in denen deutlich wurde, dass vieles, was als besonders liebevolle Hundehaltung gilt, im Alltag nicht trägt.
Nicht, weil Menschen ihre Hunde nicht lieben – sondern gerade, weil sie es tun. Liebe allein gibt einem Hund jedoch noch keine Orientierung. Verantwortung bedeutet, Sicherheit zu schaffen, Grenzen zu setzen und Entscheidungen zu treffen, die nicht immer bequem sind.
Liebe ohne Struktur lässt Hunde orientierungslos zurück – und Orientierungslosigkeit ist keine Freiheit, sondern Unsicherheit.
Verantwortung
Warum gute Absichten allein noch keine Sicherheit schaffen.
Struktur
Weshalb Grenzen Orientierung geben und Entspannung ermöglichen.
Reflexion
Warum ehrliches Hinsehen wichtiger ist als schnelle Lösungen.
Drei Bücher – drei Perspektiven
Hunde zu lieben bedeutet auch, ihnen ehrlich zu begegnen
Meine Bücher geben keine einfachen Versprechen. Sie erzählen von Verantwortung, Entwicklung und dem Mut, die eigenen Erwartungen zu hinterfragen. Für ein Zusammenleben, das nicht nur gut gemeint, sondern auch tragfähig ist.
